Lernraum

Im Lernraum arbeiten alle Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs während drei oder fünr Wochenlektionen. Für die Lernraumlektionen planen und bereiten die Jugendlichen ihre Themen oder Arbeiten, an denen sie arbeiten möchten, selber oder mit Hilfe der Klassenlehrperson vor. Die entsprechenden Lehrpersonen stehen für Hilfe zur Verfügung. Am Schluss der Lernraumstunde schreiben die Schülerinnen und Schüler eine Beurteilung  ihrer Arbeit.
 
Für den Lernraum stehen dir eine Einzelarbeitszone, zwei Gruppenräume und ein gut ausgestatteter Informatikraum zur Verfügung.

Das Lernjournal ist ein wichtiger Bestandteil des selbständigen, begleiteten Lernens. Weiterführende Informationen können Sie dem Grundlagenkonzept Arbeit im Lernraum entnehmen. Das Planungsprotokoll vermittelt Ihnen zudem einen Eindruck, wie sich die Schülerinnen und Schüler auf die Arbeit im Lernraum vorbereiten müssen.

Die Arbeitszonen des Lernraumes im Bild

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Lernraum am Mittwochnachmittag

Im Rahmen des Wahlfachangebots haben die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, den Lernraum am Mittwochnachmittag zu besuchen. Während den Öffnungszeiten von 13.30 Uhr bis 15.05 Uhr haben die Lernenden die Möglichkeit, Hausaufgaben und Aufträge zu erledigen und dabei auf die Hilfe von zwei anwesenden Lehrpersonen zu zählen
 
Auch während diesem Angebot steht den Lernenden die gesamte Infrastruktur (Einzelarbeitsbereich, Gruppenräume und Informatik) zur Verfügung. 
  
Mit der Anmeldung für dieses Wahlfach verpflichtet sich die Schülerin/der Schüler, den Lernraum am Mittwochnachmittag an mindestens 20 Daten zu besuchen.

Intensivwochen

Auch im Schuljahr 17/18 finden drei Intensivwochen statt.
 
1. Intensivwoche:            1. Schulwoche nach den Sommerferien
2. Intensivwoche:            8. Woche im Kalenderjahr
3. Intensivwoche:            Juni: 04.06.2018 - 08.06.2018

Die genauen Termine können dem Jahresprogramm entnommen werden.
 
Dabei unterrichten wir die Jugendlichen der Kleinklasse, der Real- und Sekundarstufe während möglichst vielen Stunden durchmischt, um den Austausch zwischen allen Abteilungen zu fördern. 

Projektarbeit

Die Projektarbeit besitzt an der Oberstufe Bronschhofen einen grossen Stellenwert. Diie Projektarbeit in der 3. Oberstufe ist seit dem Schuljahr 2014/2015 Zeitpunkt verbindlich und wird durch einen Eintrag im Zeugnis auch bewertet.
 
An der Oberstufe Bronschhofen findet diese Projektarbeit in Form einer einwöchigen Intensivwoche statt. Damit die Jugendlichen hierfür jedoch gut vorbereitet sind, werden sie bereits ab Beginn der 1. Oberstufe in altersgerechten Schritten diese besondere Unterrichts- und Arbeitsform erlernen. Neben der Förderung der Sachkompetenzen steht dabei auch die Auseinandersetzung mit sozialen Fähigkeiten im Fokus.
 
Durch diese kontinuierliche Heranführung werden die Jugendlichen dann in der 3. Oberstufe in der Lage sein, ein selbstgewähltes und selbstgeplantes Projekt erfolgreich durchzuführen und an der Vernissage zu präsentieren.

Wahlfachangebot

Den Schülern und Schülerinnen der Oberstufe Bronschhofen wird an den Nachmittagen ein individuelles Kursprogramm angeboten. Es steht ganz im Zeichen der freien Wahl (Ausnahme: Bedingungen Wahlpflichtfächer 3. Klassen) und soll vor allem den Interessen und Neigungen der Schülerschaft gerecht werden. Spätere Berufswünsche sollen bei der Auswahl berücksichtigt werden.
 
Das Wahlfach-und Wahlpflichtfachangebot umfasst Kurse aus den Bereichen Sport, Sprachen und Naturwissenschaft und musische Kurse.
 
Ziele der Wahlfächer
 

  • Die Schülerinnen und Schüler werden möglichst optimal in allen Persönlichkeitsdimensionen gefördert.
  • Die Erteilung des Unterrichts erfolgt teilweise in klassen- und stufenübergreifenden Klassen.
  • Durch die verstärkte Zusammenarbeit wird die Toleranz aller Beteiligten gefördert.

Wahlfachangebot im Schuljahr 18/19

Auch im kommenden Schuljahr 18/19 bietet die Oberstufe Bronschhofen wieder eine grosse Auswahl an attraktiven Fächern, welche von den Jugendlichen belegt werden können. Es freut uns, wenn möglichst viele Lernende von diesem Angebot Gebrauch machen und viele Wahl- und Wahlpflichtfächer belegen.

Im kommenden Schuljahr bieten wir das erste Mal das Wahlfach WAH für die 3. Oberstufe an. Genauere Informationen entnehmen Sie der Broschüre.

Im Rahmen der Einführung des Lehrplans Volksschule kommt es zu kleinen Änderungen. Insbesondere sind die Lernenden der 2. Realklasse davon betroffen. Dies müssen sich zwischen den beiden Wahlpflichtfächern "Technisches und Textiles Gestalten" und "Französisch" entscheiden. Es können aber auch beide Fächer belegt werden.

Weitere wichtige Änderungen können Sie der Broschüre entnehmen.

Organisation der Wahlfächer
 
Die Wahlfächer finden ausschliesslich am Nachmittag statt. Die minimale Pflichtstundenzahl der Schülerinnen und Schüler inkl. ERG (Schule oder Kirche) beträgt 32 Lektionen. Daraus ergeben sich genügend Kapazitäten für eine geeignete Auswahl von Wahlfächern.
 
Bei den Kursen handelt es sich, falls nichts anderes angegeben ist, um Jahreskurse. Ein frühzeitiger Ausstieg aus einem Kurs wird nur im gegenseitigen Einverständnis aller Betroffenen (Lehrperson, Eltern, Schüler oder Schülerin, Schulleitung) akzeptiert. Dies ist jedoch nur in Ausnahmefällen möglich.

Niederschwelliges Timeout

Wir setzen uns an der Oberstufe Bronschhofen wie an allen anderen öffentlichen Oberstufenschulen der Bildungsregion Wil für einen störungsfreien Unterricht ein. Aus diesem Grund wurde im Schuljahr 13/14 das niederschwellige Timeout eingeführt.
 
Die Realität im Alltag zeigt, dass einzelne Schülerinnen und Schüler zweitweise nicht bereit oder nicht fähig sind, dem Unterricht zu folgen. Im Einzelfall kann der ordentliche Unterricht und die Lehrperson in einem Ausmass gestört werden, dass die übrigen Lernenden der Klasse nicht konzentriert arbeiten können.
 
 
Idee
 
Das niederschwellige Timeout ist eine Art Auffangort für kurzfristige, direkte Interventionen bei Störungen im Unterricht. Er bietet Raum für Beruhigungen in schwierigen Unterrichtssituationen während Kurzaufenthalten von bis maximal 4 Lektionen oder befristeten, regelmässigen Aufenthalten während mehrerer Wochen (z.B. Ausschluss von einem bestimmten Fach während vier Wochen).

Ziele 
 
Mit einem kurzfristigen Ausschluss vom Unterricht wird folgendem Grundsatz Rechnung getragen:
 

  • Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, ungehindert lernen zu können. Jede Lehrperson hat das Recht und die Verpflichtung, ungehindert und ungestört unterrichten zu können.
 
Dies bedeutet, dass sich in den Unterrichtsräumen jene Lernenden aufhalten, die sich korrekt verhalten und dementsprechend auch lernen möchten. Die Hemmschwelle störenden Verhaltens soll möglichst hoch sein.
 
Folgende Ziele sollen erreicht werden:
 
  • störungsfreier Unterricht in den Klasse
  • Beruhigung der Situation bei einer Eskalation
  • Reflexion des eigenen Verhaltens der betreffenden Jugendlichen
  • Erbringen der notwendigen Anpassungsleistung für eine Reintegration in die Klasse
  • betreuter Arbeitsort in bestimmten Situationen