Ein bisschen Schottland am Sporttag der Oberstufe Bronschhofen

Am vergangenen Donnerstag fand der Sporttag der Oberstufe Bronschhofen statt. Der Morgen stand ganz im Zeichen der Leichtathletik, während am Nachmittag an den Highland Games einige unbekannte und aussergewöhnliche Disziplinen in Gruppenwettkämpfen bestritten wurden.
 
Nach frühmorgendlichen Regenschauern zeigte sich Petrus wohlgesinnt und liess pünktlich zu Beginn des Sporttages in Bronschhofen die Sonne erstrahlen. So startete der Leichtathletik-Morgen unter besten Bedingungen. Die Oberstufenschülerinnen und –schüler versammelten sich auf dem Aussengelände des Ebnetsaals, um sich in den Leichtathletikdisziplinen Schnelllauf (80 Meter), Ballwurf, Weitsprung oder Hochsprung und 1-Kilometerlauf zu messen. Vorgängig konnten die Jugendlichen sich im Sportunterricht auf die Disziplinen vorbereiten. Es galt, die beim Training erreichten eigenen Rekorde zu überbieten und so auch möglichst viele Punkte für die Schulendprüfung zu sammeln. Dank guter Organisation und Überschaubarkeit des Geländes konnten alle Disziplinen speditiv abgewickelt werden. Die Bestplatzierten aller drei Oberstufenjahrgängen sind:
 
1. Platz Mädchen: Gaja Di Gaetano (1sa)
2. Platz Mädchen: Noemi Diethelm (2sb)
3. Platz Mädchen: Pia Gugl (2sa)
1. Platz Knaben: Ramon Kähli (3sa)
2. Platz Knaben: Alexander Wohlmuth (3ra)
3. Platz Knaben: Stefan Aleksic (2ra)

Am Nachmittag finden jeweils im Dreijahres-Wechsel ein Spielturnier, ein Klassen-Challenge und die so genannten Highland Games statt, welche dieses Jahr an der Reihe waren. Die Highland Games wurden ursprünglich in Schottland als Fortsetzung einer keltischen Tradition durchgeführt, erfreuen sich aber heute wachsender Beliebtheit weit über die Landesgrenzen hinaus. Dabei wurden die Spiele natürlich von den Lehrpersonen für die Jugendlichen teilweise angepasst, so dass sie unter anderem statt eines vorgeschriebenen Schottenrocks im herkömmlichen Sportdress erscheinen durften. In altersdurchmischten Gruppen traten die Schülerinnen und Schüler in zehn Disziplinen gegeneinander an.
 
Zu den zu bestreitenden Disziplinen gehörte das Barrel Rolling. Dabei musste eine Person auf einer auf Holzpfählen befindlichen Platte so weit wie möglich vorwärtsbewegt werden. Beim Nachrücken der Pfähle ist Teamwork gefragt. Um Treffsicherheit geht es hingegen beim Horseshoe Throw, einem Zielwurfwettkampf mit Hufeisen, dem Sheaf Toss, bei welchem ein Strohballen inklusive Heugabel möglichst weit katapultiert werden mussten, sowie dem Tossing the Caber und dem Putting the Stone, wobei einmal ein Telefonmast und einmal ein schwerer Stein als Wurfgeschoss dienten. Nicht geworfen, aber mit dem Fuss gekickt wurden Gummistiefel beim Tossing the Wellie (kurz für Wellington). Allseits bekannt sein dürfte das Sackhüpfen. Während vier Minuten galt es, möglichst viele Runden und schnelle Wechsel zu absolvieren. Etwas schneller vorwärts bewegten sich die Jugendlichen hinter und in der Schubkarre bei der Disziplin Wheelbarrow. Der Hillrace, eigentlich ein Geländerennen mit Kilt, wurde zwar ohne Rock absolviert, dafür mit zu erlaufenden Bechern, welche zu einem möglichst hohen Turm gestapelt werden mussten. Als einzige Indoor-Disziplin durchliefen die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer den Sheep Dog Trial in der Turnhalle. Traditionellerweise treibt dabei ein Schäfer mit seinen Hunden eine Herde Schafe durch einen Hindernisparcours. Da Schafe in der Turnhalle aber nicht zulässig sind, trieben bzw. warfen die Jugendlichen stattdessen Medizinbälle über verschiedene Hindernisse.
 
Die Schülerinnen und Schüler zeigten viel Einsatz und sowohl die Stimmung als auch das gute Wetter konnten sich bis zum Schluss halten. Für die drei besten Mädchen und Knaben in jeder Klasse standen bei der abschliessenden Rangverkündigung attraktive Preise zur Auswahl und auch die Gewinner der Highland Games gingen nicht mit leeren Händen aus. Die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerteam der Oberstufe Bronschhofen können auf einen gelungenen Anlass zurückblicken. (Carina Meier, Lehrperson)